AH Freundschaftsspiel gegen Langenargen endet 6:5

Am Mittwoch, 27.09.2017 fand an der Schlatter Kreuzung das Altherren Freundschaftsspiel gegen die Kollegen aus dem Nachbarort Langenargen statt.

Kleine Insider-Info vorweg. War noch 2 Wochen vor dem Spiel gegenseitig mitgeteilt worden, dass überwiegend ‚ältere‘ Semester zum Einsatz kommen würden, so war man am Spieltag ziemlich, von der urplötzlich stark verjüngten Aufstellung überrascht; zum Glück auf beiden Seiten. Aber natürlich alles im Rahmen des Erlaubten und selbstredend der Qualität des Spiels zuträglich. Damit war auch der Stellenwert dieses Spiels definiert, bloß nicht das Derby verlieren.

Wir hatten starke erste Minuten mit dem folgerichtigen 1:0 bereits in der 5. Minute. Weitere 100%-Chancen landeten leider daneben, drüber, drunter, oder sonst irgendwo. Auf der Bank und alle Zuschauer drum rum waren sich sofort sicher, der Sieg ist nur eine Frage der Höhe.

Exakt so verhielten sich unsere Protagonisten und bekamen erst langsam mit, dass das Spiel kippte. Langenargen war schnell und kombinationssicher. Stefan Beck und seine Abwehrmannen mussten sich ordentlich reinhauen. Und wenn Torwart Patrick Buhmann nicht einen 1a Tag gehabt hätte, dann ja dann…war aber nicht! Er erhielt überragend, konnte aber nicht verhindern, dass Langenargen erst der Ausgleich und dann die Führung gelang. 1:2 Pausenstand.

Der souveräne Erfolgscouch Achim Vogel hatte im eigenen Team Abstimmungsprobleme ausgemacht und mit Positionswechsel reagiert. Seiner Analyse zur Folge, hat er (aus taktischen Gründen?) des Gegners Abwehr als Schwachstelle diagnostiziert und forderte von den Seinen, schnell, mit wenig Ballstafetten in die Spitze zu spielen „ihr seid gut, setz sie unter Druck, dann kommen die Fehler“. Und wenn Achim das sagt, dann stimmt das.

Auf beiden Seiten schwanden die Kräfte, bei LA noch ein bissle mehr. Nicht zuletzt aus diesem Grund entwickelte sich eine torreiche 2. Halbzeit, teilweise ein offener Schlagabtausch. Zweimal folgte unserem Ausgleich 2:2 die erneute Führung LA‘s 3:2 bis zum 3:3. Dann gingen wir in Führung und der Spieß wurde umgedreht. 4:3, 5:3, 5:4, 6:4, 6:5 gleichzeitig das Endergebnis.

Wie man hörte, hat das Spiel den doch zahlreichen Zuschauern aus beiden Lagern gut gefallen. Aber das Kompliment verdienen alle Akteure für den jederzeit fairen Umgang, auch dank einer fehlerfreien Leitung durch den erfahrenen Schiri Klaus Bösch (siehe Bericht unten).

Der Sieg ist meistens eine Frage des Kollektivs, und doch lebt das Kollektiv auch von Einzelleistungen, allen voran die Torschützen Timo Zaharanski (3), Carsten Münch (2) und Ismael Ersing (1).

Insgesamt war unser Sieg verdient und wie heißt es so schön, manchmal gewinnt auch der Bessere. Und die Besseren an diesem Tag waren:

Mannschaft La
v.l.o. Schiri Klaus Bösch, Alexander Kaub, Karl Schmid, Timo Zaharanski, Stefan Beck, Sandro Sterzai, Thomas Hundsdörfer, Steffen Walk, Claudius Meinel, Trainerfuchs Achim
v.l.u. Rahim Haschemi, Ismael Ersing, Patrick Buhmann, Carsten Münch, Andreas Rein, Alexander Dier, Roland Brugger, Christian Radtke (fehlt auf Bild)

Schiedsrichter-Jubiläum Klaus Bösch

Man kann ein Schiedsrichter oder auch ein HERR Schiedsrichter sein!

Wenn Klaus in das gelb-schwarze Schiedsrichter-Dress schlüpft, die Pfeife in die Hand nimmt, dann wird aus Kamerad Klaus, ein Herr Schiedsrichter Klaus. Das ist seine Berufung: Schiedsrichter aus Überzeugung.

Mit dieser Überzeugung und Leidenschaft ist Klaus seit 1980 seinem Element treu geblieben. Mit Fleiß, Ausdauer und einer Portion „dickes Fell“ hat er sich über die Jahrzehnte eines erarbeitet, Achtung und Respekt aller Akteure, auf oder neben dem Platz. Wo immer er hinkommt, eines hat sich rumgesprochen, wenn mal sein schriller Pfiff die Luft schneidet, dann bedarf‘s keiner anschließenden Diskussion, die Entscheidung war über jeden Zweifel erhaben.

Nur so gelingt eine Karriere von der Kreisklasse bis in die Oberliga. 19 Jahre davon hat er Landesliga gepfiffen und war Linienrichter bis zur Oberliga. Und die Oberen nehmen keine "Pfeifen", wenn der der reinpustet nicht gut entscheiden kann. Unser Kamerad Klaus hat kürzlich sein 2.000 Spiel gepfiffen. Eine enorme Zahl, die für sich selbst spricht! Wir gratulieren Dir Kaus und sind stolz auf Dich.

Eines darf man nicht vergessen. Schiedsrichter sein, ist ein Ehrenamt, viel Freizeit geht dafür drauf und ist ein Dienst an der Gemeinschaft. Als Vereinsmitglied, schon seit der Muttermilch, repräsentiert Klaus auch den TSV und damit uns alle. Das ist Dir gut gelungen und wir wünschen Dir, lieber Klaus, weiterhin viel Gesundheit und Spaß auf Deinen Schiedsrichter-wegen.

SchiriJub
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Aktualisierung:
28.11.2017
by R. Hepp

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TSV Eriskirch - Abt. AH

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